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Allgemein Solo

Nadia Giner Enguix

Posaune, Traditionelles Sommerkonzert 2024, Pavane pour une Infante Défunte

Nadia stammt aus La Pobla Llarga, Valencia in Spanien. Momentan studiert sie Posaune an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Louise Pollock. Vorher lernte sie an der Escuela Superior de Música de Cataluña in Barcelona bei Daniel Perpiñán und der Hochschule für Musik von Lausanne/Sion/Fribourg bei Prof. Jacques Mauger und absolvierte Meisterkurse wie z.B. die Aula de Trombón Stomvi bei Carlos Gil und Inda Bonet. Nadia gewann erste Preise bei den Internationalen Wettbewerben von Bellan (Paris) 2020, Clés d’Or in Paris 2021 und 2022 bei Cità de Chieri in Turin. Seit Dezember 2023 ist sie Solo-Posaunistin des Osnabrücker Symphonieorchesters.
(Stand: Frühjahr 2024)

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Allgemein Solo

Thomas Mittler

Horn, Traditionelles Sommerkonzert 2023, Rhapsody for Horn, Wind and Percussion

Thomas wurde in den 2000ern in Frankfurt am Main geboren und hat bereits als siebzehnjähriger Bub an der Universität der Künste in Berlin Horn studiert, nachdem er vorher an der Karlsruher Musikhochschule Jungstudent war. In diversen Landesjugendorchestern und im Bundesjugendorchester hat er sich seine Hörner abgestoßen. (Obwohl, das kann man bei einem Hornisten schlecht sagen. Ihr wisst, was wir meinen.) Er spielt zusätzlich auf Wettbewerbsniveau Klavier und kennt sich bestens aus in unserm Konzerthaus: Er ist Karajan-Akademist der Berliner Philharmoniker. Und als Pädagoge betreut er regelmäßig Berliner Schulorchester sowie das Landesjugendorchester Berlin.
(Stand: Frühjahr 2023)

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Solo

Kristina Lösche-Löwensen

Theremin, Traditionelles Sommerkonzert 2023, The Haunted Carousel

Kristina ist Musikerin und Mitglied der Musiktheatergruppe a rose is. Sie spielt und komponiert Bühnenmusiken u.a. für die Tanzcompagnie Dorkypark und das !KF – Institut für künstlerische Forschung Berlin. Außerdem unterrichtet sie als Multiinstrumentalistin an verschiedenen Schulen und Musikschulen in Berlin.
(Stand: Frühjahr 2020)

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Solo

Pascal von Wroblewsky

Gesang, Traditionelles Sommerkonzert 2018 und Jubiläumskonzert 2022, Mothership

Pascal studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Die Berlinerin war viele Jahre Mitglied der Ost-Berliner Jazzrockband Bajazzo und veröffentlichte mehrere Jazzsoloalben und eine Klassik-CD. Für ihr Solo-Album „Swinging Pool“ gab’s dafür die Goldene Amiga. Sie stand unter anderem mit Joe Pass, Dizzy Gillespie, Femi Kuti und Martin Drew auf der Bühne und hat mit der hr-Bigband, der RIAS Big Band Berlin, dem Dresdner Philharmonischen Jazzorchester und verschiedenartigen Klangkörpern aller drei Berliner Opern zusammengearbeitet. Seit 2011 unterrichtet Pascal Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.
(Stand: Frühjahr 2018)

wroblewsky.de

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Solo

Hakim Azmi

Klavier, Jubiläumskonzert 2022, Mothership

Hakim ist ein junger Jazzer aus Tübingen, den die Jazzszenen Berlins und Leipzigs angezogen haben. Im Alter von zwei Jahren haben ihm seine Eltern das Real Book geschenkt. Da wurde ihm klar, was einmal aus ihm werden sollte. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig studiert er heute Jazzklavier, erspielte sich einen Platz in verschiedenen, zum Teil halbelektronischen Ensembles. Pascal von Wroblewsky ist an der Hochschule in Leipzig im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit auf ihn aufmerksam geworden und hat ihn von der Klaviatur weg gleich für den Gig mit der Zentralkapelle engagiert.
(Stand: Sommer 2022)

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Solo

MC Bernd Matzner

Gesang, Traditionelles Sommerkonzert 2017 und Jubiläumskonzert 2022, Anmut sparet nicht noch Mühe

Bernd erhielt seine musikalische Prägung zunächst als Violinist, u.a. als Konzertmeister von Humboldts Studentischer Philharmonie. Erste solistische Gesangserfahrungen sammelte er in den frühen Neunzigern in einem Jugendchor seiner Heimatstadt Chemnitz. Einem breiten Radiopublikum wurde er bekannt als „Sturm“ von „Schilf und Sturm“, dem Nachfolgeduo von „Schilf und Stein“. Als Multiinstrumentalist hat er sich einen Platz in gleich mehreren Registern der Zentralkapelle erspielt.
(Stand: Frühjahr 2017)

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Solo

Robert Franke

Posaune, Traditionelles Sommerkonzert 2019, Konzert in B-Dur für Posaune

Robert singt als Tenor im Rundfunkchor Berlin. Der gebürtige Cottbusser kam zum Gesang, nachdem er bereits Posaune an der Musikhochschule »Carl Maria von Weber« studiert hat und mehrere Jahre als Soloposaunist im Orchester der Landesbühnen Sachsen fest angestellt war.
(Stand: Frühjahr 2019)

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Solo

Jacob Müller

Gitarre, Traditionelles Sommerkonzert 2018, Mothership

Jacob räumte in jungen Jahren mit dem Cello diverse Preise bei „Jugend musiziert“ ab, bevor er sich als Gitarrist unterschiedlichsten Band-Projekten widmete. Unter anderem war der Berliner langjähriges Mitglied des „Landesjugendjazzorchesters Brandenburg“ unter der Leitung von Jiggs Whigham. Sein Schulmusikstudium mit Hauptfach Jazzgitarre schloss er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden ab. Derzeit unterrichtet er als Musik- und Mathematiklehrer am Albrecht-Dürer-Gymnasium in Neukölln – allerdings nur in Teilzeit, um viel Zeit musizierend in der  Berliner Jazzszene zu verbringen.
(Stand: Frühjahr 2018)

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Solo

Takuya Kishimoto

Tuba, Traditionelles Sommerkonzert 2017, Tuba Concerto

Takuya studierte Tuba an der Hochschule für Musik in Osaka und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Er war Mitglied des Moritzburg Festival Orchesters, des Asian Youth Orchestra, der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie und der Enrique Crespo Brass Academy. Aushilfen und Tourneen führten ihn unter anderem an die Komische Oper Berlin, zum Deutschen Filmorchester Babelsberg, zu den Berliner Symphonikern, zur Berliner Operngruppe, zum Ensemble Mini oder zum Kyoto Kammerorchester.
(Stand: Frühjahr 2017)

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Solo

Anne Keckeis

Cello, Traditionelles Sommerkonzert 2016, Konzert für Violoncello und Blasorchester

Anne studierte Cello an der Universität Mozarteum Salzburg bei Heidi Litschauer und Giovanni Gnocchi, sowie an der Hochschule für Musik in Stuttgart bei Claudio Bohórquez. Das Orchester gehört für sie schon von Kindesbeinen an zum Teil des Musikerdaseins – zum Teil als Stimmführerin – unter anderem als festes Mitglied des EUYO für die Saison 2014/2015 oder bei der Zermatt Akademie 2015/2016. Großen Wert legt Anne auf Kammermusik, sie spielt regelmäßig in verschiedenen Ensembles, unter anderem mit dem ‚ACCio piano trio‘ und dem Ensemble Damenwahl.
(Stand: Frühjahr 2016)

Sommerkonzert '24

13. April 2024
Großer rbb Sendesaal im Haus des Rundfunks

Leitung: Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier

Nadia Giner Enguix, Posaune

John Philip Sousa – The Thunderer

Claude Debussy – La cathédrale engloutie

Aaron Dan – Windborne Partita (Uraufführung)

Philip Sparke – Music For A Festival

Ralph Vaughan Williams – Sea Songs

Maurice Ravel – Pavane pour une infante défunte

Kurt Weill – Drei Stücke aus der Dreigroschenmusik

Frederick Loewe – My Fair Lady

Eine Auswahl an Fotos findet sich HIER.

Sommerkonzert '23

1. April 2023
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier

Thomas Mittler, Horn
Kristina Lösche-Löwensen, Theremin

John Philip Sousa – Who’s Who In Navy Blue

Jan van der Roost – Rhapsody for Horn, Winds and Percussion

Engelbert Humperdinck – Abendsegen und Traumpantomime aus „Hänsel und Gretel“

Samuel R. Hazo – Ride

Alfred Reed – Curtain Up!

Erika Svanoe – The Haunted Carousel

Oscar Navarro – The Fly

Ennio Morricone – The Untouchables

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Jubiläumskonzert

10. Juni 2022
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier, Henning Straßburger

Pascal von Wroblewsky, Gesang
Hakim Azmi, Klavier
Bernd Matzner, Gesang

Best Of 20 Jahre Zentralkapelle:

Tobias Faßhauer – Strange Is The Boy Who Doesn’t Love A Band

Richard Wagner – Elsas Brautzug zum Münster

Steven Bryant – Ecstatic Waters

Arturo Marquez – Danzón no. 2

Mason Bates – Mothership

Hanns Eisler – Anmut sparet nicht noch Mühe

Alan Silvestri – Back To The Future

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Sommerkonzert '19

15. März 2019
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier

Posaune: Robert Franke

Pierre Leemans – Marche des parachutistes belges

Richard Strauss – Allerseelen

Aaron Copland – Appalachian Spring (Auszüge)

John Mackey – Xerxes

Nikolai Rimski-Korsakow – Konzert in B-Dur für Posaune

Tobias Faßhauer – Invenzione alla Minuetto

Charles Strouse – Annie (Highlights)

Arturo Márquez – Conga del Fuego Nuevo

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Sommerkonzert '18

27. April 2018
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier

Gesang: Pascal von Wroblewsky
Gitarre: Jacob Müller

Pjotr Iljitsch Tschaikowski – Juristenmarsch

Robert W. Smith – The Inferno

Gutav Holst – Jupiter, The Bringer Of Jollity

Rouven Emanuel Hoffmann – Schunkeln verboten

Günther Fiala – Marionetten-Walzer

Sebastian Elikowski-Winkler – Zampr

Mason Bates – Mothership

George Gershwin – Porgy And Bess

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Sommerkonzert '17

7. April 2017, 20 Uhr
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Juliana Kohl, Steffen Kepper, Niklas Schluckebier

Tuba: Takuya Kishimoto

Gesang: Bernd Matzner

Julius Fučík – Attila

Richard Wagner – Elsas Brautzug zum Münster

Akira Misyoshi – Subliminal Festa

Hanns Eisler – Anmut sparete nicht noch Mühe

Jacques Offenbach – Ouvertüre zu „Die schöne Helena“

Philip Sparke – Tuba Concerto

Eric Whitacre – Godzilla Eats Las Vegas

John Williams – Superman March

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Sommerkonzert '16

6. Mai 2016
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Steffen Kepper, Juliana Kohl, Niklas Schluckebier

Cello: Anne Keckeis

Claude Debussy – Golliwogg’s Cakewalk

Béla Bartók – Allegro Barbaro

Edvard Grieg – Trauermarsch für Rikard Nordraak

Friedrich Gulda – Konzert für Violoncello

Tobias Faßhauer – Maxixe (Uraufführung)

Tobias Faßhauer – Battlefield Bielefeld

John Williams – Jurassic Park

John Mackey – Foundry

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Sommerkonzert '15

Freitag, 15. Mai 2015, 20 Uhr
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Leitung: Steffen Kepper
Schlagzeug: Antonia Sachse

Abraham Holzmann – Blaze Away

Luboš Fišer – Report

Gioacchino Rossini – Ouvertüre zur Oper ‚La gazza ladra‘

Dana Wilson – Sang!

Satoshi Yagisawa – Concertino for Solo Percussion

Sherman & Sherman – Mary Poppins

Arturo Marquez –  Danzon no. 2

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GERMANIA

19., 20., 21. und 22. Februar 2015
Akademie der Künste Berlin

Regie: Hsuan Huang, Michael Höppner, Sarah Kohm

Leitung der Zentralkapelle: Steffen Kepper

Die Inszenierung konfrontierte mit der wechselvollen Geschichte des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz. Junge Theaterkünstlerinnen und -künstler entwickelten einen Musiktheater-Parcours über die vier Etagen des gläsernen Kopfbaus. Mit Mitteln der Revue und der Groteske sowie Soundinstallationen, Bild-, Text und Musikcollagen wurden die Einflussnahme des Vergangenen auf Gegenwart und Zukunft erfahrbar.

Projektseite der Akademie der Künste

Sommerkonzert '14

10. Mai 2014
Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Leitung: Steffen Kepper

Saxophon: Juliana Kohl

Dominik Ertl – Hoch- und Deutschmeister-Marsch

Amilcare Ponchielli – Sinfonia per banda

John Paulson – Epinicion

Claude T. Smith – Fantasia for Alto Saxophone

Tobias Faßhauer – Tarantella per banda sinfonica (Uraufführung)

Danny Elfman – Batman

Nino Rota –  8 1/2

Satoshi Yagisawa – Hymn To The Sun

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Sommerkonzert '13

Samstag, 13. Mai 2013
Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Leitung: Steffen Kepper

Klarinette: Alexander Glücksmann und Henrik von Maltzahn

John Philip Sousa – New Mexico March

Steven Bryant – Ecstatic Waters

Richard Wagner – Rienzi Ouvertüre

Alan Silvestri – Back To The Future

Hans Gál – Marsch aus der Promenadenmusik

Günter Gössl – Klarinettenmuckl, Solo-Konzert für 2 Klarinetten

Oscar Navarro – Libertadores

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Jubiläumskonzert

Samstag, 5. Mai 2012, 20 Uhr
Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

Leitung: Steffen Kepper

Tobias Faßhauer – Manifesto March

Nino Rota / Carmine Coppola – The Godfather Saga

Mark Camphouse – A Movement For Rosa

Alfred Reed – Armenian Dances, Part 1

Camille Saint-Saëns – Pas Redoublé

Michael Kamen – Robin Hood

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Sommerkonzert '11

Freitag, 13. Mai 2011, 20 Uhr
Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Leitung: Steffen Kepper

Oboe: Felix Goldbeck

Sopran-Staubsauger: Dina Heidinger
Alt-Staubsauger: Christoph Altstaedt
Tenor-Staubsauger: Michael Rauter
Bodenpolierer: Florian Hoffmann

Tobias Faßhauer – Strange Is The Boy Who Doesn’t Love A Band

Nikolai Rimski-Korsakow – Variationen für Oboe und Blasorchester auf ein Thema von Michail Glinka

Darius Milhaud – Suite Francaise

Johann Strauß (Sohn) – Unter Donner und Blitz

Malcom Arnold – A Grand Grand Overture For Three Vacuum Cleaners, One Floor-Polisher and Concert Band

Percy Grainger – Irish Tune From County Derry

John Williams – Star Wars Saga

Sommerkonzert '10

7. Mai 2010
Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Leitung: Steffen Kepper

Amboss: Tobias Hertlein

Julius Fucik – Einzug der Gladiatoren 

Gustav Holst – First Suite in Es 

Eric Whitacre – Noisy Wheels Of Joy

Albert Parlow – Amboss-Polka

Felix Mendelssohn Bartholdy – Ouvertüre für Harmoniemusik

Arnold Schönberg – Die Eiserne Brigade

Harold Arlen – The Wizard Of Oz Ouverture

Sommerkonzert '09

12. Juni 2009
Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Leitung: Henning Straßburger

Saxophon: Juliana Kohl

Leonard Bernstein – Slava!

John Williams – Catch Me If You Can

André Wagnein – Alternances

Camille Saint-Saens – Pas Redoublé

John Williams – Indiana Jones

Galt McDermot – Aquarius

Südliche Autobahn

Musiktheatralische Reise an die Berliner Peripherie nach Motiven von Julio Cortázar

2., 3., 4., 5. und 6. Oktober 2007

Leitung der Zentralkapelle: Tobias Haußig
Gesamtleitung: Daniel Ott, UdK Berlin

Eine Koproduktion der Fakultäten Darstellende Kunst und Musik der Universität der Künste Berlin, mit freundlicher Unterstützung von Klangzeitort, dem Institut für Neue Musik Berlin und der Argentinischen Botschaft Berlin.

Eben noch rasten wir wie Daten mit dem Strom der Autobahn. Auf der Raststätte fühlen wir uns wie die Kugeln auf einem Rechenschieber, an den Rand geschoben. Raststätten sind die einzige Ausnahme vom Halteverbot der Autobahn, exemplarische Orte unserer mobilen Gesellschaft: in sich abgeschlossene Blasen, abgespart von der Landschaft, öffentliche Areale des Konsums und alltäglicher, existenzieller Verrichtungen. Raststätten inszenieren regionale Eigenart in europäischer Regelmäßigkeit. Auf Raststätten verlieren wir Zeit. Wir bremsen kurz runter, regenerieren Mensch und Maschine für die Weiterfahrt, beschleunigen dann wieder auf die Mindestgeschwindigkeit und fädeln uns ein, zurück in den Strom.

In seiner letzten Veröffentlichung, der tagebuchartigen Chronik „Die Autonauten auf der Kosmobahn“ (1984), beschreibt Julio Cortázar eine außergewöhnliche, zeitlose Reise – weniger von Paris nach Marseille, als vielmehr von Raststätte zu Raststätte. Aufgetankt mit Texten und Motiven des argentinischen Meistererzählers, dessen bekannteste Kurzgeschichte „Der Teufelsgeifer“ die Vorlage für Antonionis Film „Blow up“ war, fährt ein Berliner Reisebus der Wirklichkeit hinterher, um sie an geeigneter Stelle zu überholen.

Sommerkonzert '08

10. Mai 2008
Engelbrot

Leitung: Henning Straßburger

Dmitri Schostakowitsch – Folk Dances

John Williams – E.T.

Jaques Offenbach – Ouvertüre „Orpheus in der Unterwelt“

Georg Friedrich Händel – Feuerwerksmusik

W. Francis McBeth – Of Sailors And Whales

Sommerkonzert '07

12. Mai 2007
Freie Waldorfschule Kreuzberg

Leitung: Steffen Kepper

John Philip Sousa – The Liberty Bell

Nino Rota – The Godfather Saga

Leroy Anderson – Bugler’s Holiday

Julius Fucik – Florentiner Marsch

Mark Camphouse – A Movement For Rosa

Jaroslav Tvrdy – Die Liebste

Johan de Meij – Gandalf

Sommerkonzert '06

6. Mai 2006
Kino Babylon Berlin

Leitung: Steffen Kepper

John Philip Sousa – Washington Post

Franz von Suppé – Leichte Kavallerie

Jerry Nowak – Andrew Lloyd Webber Portrait

Toto – Dune

Alfred Reed – Armenian Dances Pt. 1

Heinz Arenz – Kirmesschrulle aus Oberdorla

Michael Kamen – Robin Hood

Sommerkonzert '05

26. Februar 2005
Ballhaus Naunynstraße

Leitung: Steffen Kepper

John Philip Sousa – Jack Tar March

Gustav Holst – Second Suite

Llano – El Barca

Tobias Faßhauer – Manifesto March

Philip Sparke – Music For A Festival

Ferdinand Radeck – Fridericus Rex

Jan van der Roost – Puszta

Stephen Flaherty – Anastasia

Il Treno

Exkursionen mit einem präparierten Zug

Auftritte der Zentralkapelle am 12.09.2004 an folgenden Bahnhöfen:

14:40 Uhr – 15:15 Uhr Hann Münden
16:04 Uhr – 16:29 Uhr Speele
18:10 Uhr – 18:40 Uhr Hann Münden
20:08 Uhr – 20:13 Uhr Witzenhausen

ARTE Beitrag auf YouTube

Experiment Geschwindigkeit

Il Treno – Alla ricerca del silenzio perduto (Auf der Suche nach der verlorenen Stille)

26. Juni 1978 in Bologna: Ein Zug geht auf Reisen, nach Fahrplan, aber mit Mikrophonen und Lautsprechern in ein Musikinstrument verwandelt, um die Musik des Eisenbahnfahrplans, seine Partitur, hörbar zu machen. An den Haltestellen hört das mitgefahrene Publikum die Musik der Gegend und erlebt die Eigenheiten von jedem Dorf in einem Volksfest, inklusive Blaskapelle und Würstchenbude. Der Komponist John Cage begibt sich mit dieser Zugfahrt, wie in allen seinen Werken, auf die Suche nach der verlorenen Stille, die Stille verstanden als „offenes Ohr für den Ton der Welt“, nicht als Abwesenheit von Klang, sondern als Fehlen einer Absicht zum Klang.

Variationen über ein Thema von John Cage

26 Jahre später, am 12. September 2004, gibt es eine Wiederaufführung des Ereignisses auf der alten Bahnstrecke zwischen Göttingen und Kassel. Dieses Mal präparieren Studenten der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Daniel Ott den Zug, teils nach den alten Vorgaben von John Cage, teils nach neuen Ideen und mit Hilfe der heute aktuellen Technik. Geräusche aus dem Triebwagen und von den Gleisen werden in den Innenraum übertragen und zu Klangcollagen zusammengesetzt, Blicke aus dem Fenster werden durch eine Kamera in Videogemälde verwandelt, Musiker spielen die Musik des Zuges, Schauspieler verwandeln Begegnungen in Szenen. Auch dieses Mal hält der Zug an den Bahnhöfen der Strecke, und wieder gibt es kleine Volksfeste oder Konzerte, die dem Mitfahrer die regionalen Besonderheiten dieser Gegend offenbaren. Der Zuhörer und Zuschauer erlebt eine ganz normale Zugfahrt, aber mit geschärften Sinnen und ungewohnten Einblicken, er wird eingeladen, dem Ton der Welt zu lauschen.

Sommerkonzert '03

7. März 2004
Ballhaus Naunynstraße

Leitung: Steffen Kepper

Miles/Zimmermann – Anchors Aweigh

Klaus-Peter Bruchmann – Spots

Franz Watz – Gruß an Österreich

Jacob de Haan – Ross Roy

Kurt Gäble – Udo Jürgens live

Claude T. Smith – Concert Variations

James Horner – Braveheart

Sommerkonzert '02

30. August 2002
Kathedrale Berlin

Leitung: Steffen Kepper

Freek Mestrini – James Polka-Party

Ernest Gold – Exodus

Ted Huggens – Reflections Of This Time

John Philip Sousa – Stars And Stripes Forever

Hans Zimmer / Elton John – The Lion King

Jacob de Haan – Diogenes

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